Diabetes, Fett, Bluthochdruck und Übergewicht

Was ist das metabolische Syndrom?
Die Bezeichnung steht für das Zusammentreffen von Einzelerkrankungen, die für sich genommen schon schwerwiegende Folgen haben können und in der Kombination eine gefährliche Mischung ergeben. Die Faktoren sind: Diabetes, Fett, Bluthochdruck und Übergewicht. Trotz der weiten Verbreitung wird die Erkrankung von vielen Menschen vernachlässigt oder erst viel zu spät entdeckt. Gründe hierfür sind, dass die Symptome sich langsam einschleichen und die Krankheit nicht weh tut.

Durch unsere Wohlstandsgesellschaft sind Nahrungsmittel, vor allem mit vielen Kalorien, zu jeder Zeit für wenig Geld verfügbar. Hinzu kommen Stress, Hektik und zu wenig Bewegung. Wir essen zu viel, in zu kurzer Zeit, ohne Ruhe. „Masse statt Klasse“ ist leider immer noch oft aktuell. Es muss schnell satt machen. Ob die Lebensmittel auch wirklich nahrhaft sind, spielt weniger eine Rolle. Umweltverschmutzung und Lebensmittelskandale sorgen für den Rest. Als Ausgleich könnte die körperliche Bewegung dienen. Wer schafft es aber regelmäßig mindestens 3mal in der Woche ausreichend Sport zu treiben?

Die Folgen sind starkes Übergewicht, hoher Blutdruck, Diabetes mellitus 2 und zu hohe Blutfettwerte. Treffen alle 4 Symptome zu, spricht man vom metabolischen Syndrom.

  1. Starkes Übergewicht ist das erste Symptom des metabolischen Syndroms. Es wird als Vorraussetzung für die anderen 3 Merkmale angesehen. Gerade das Bauchfett ist kein ruhiger Speicher sondern produziert z.B. Gewebshormone die Entzündungen in den Blutgefäßen fördern. Wissenschaftler geben als kritische Grenzwerte für Männer einen Bauchumfang von 102cm und für Frauen von 88cm an. Die International Diabetes Federation (IDF) empfiehlt weniger: 94cm bei Männern und 80cm bei Frauen.
  2. Beim Bluthochdruck ist wie der Name schon sagt der Druck in den Gefäßen zu hoch. Je höher die Körpermasse ist, desto mehr Blut muss durch die Adern gepumpt werden. Dadurch wird das Herz mehr beansprucht und der Widerstand in den Blutgefäßen steigt. Durch die Höherbelastung werden langfristig das Herz und die Blutgefäße geschädigt.
  3. Typisch für Diabetes mellitus 2 ist eine Insulinresistenz. Insulin ist ein Hormon, welches von der Bauchspeicheldrüse produziert wird und den Blutzuckerspiegel nach dem Essen wieder auf ein normales Niveau bringt. Nimmt man zu viele Kohlenhydrate zu sich, wird die Bauchspeicheldrüse überfordert.
  4. Fettstoffwechselstörungen sind der 4. Faktor die das metabolische Syndrom beschreiben. Gelangen die Blutfettwerte aus dem Gleichgewicht fördert das z.B. die Arterienverkalkung.

Es muss nicht gleich das große Fasten angefangen werden. Wenn so etwas angestrebt wird, sollte das auf alle Fälle unter professioneller Anleitung geschehen, damit der Körper nicht noch mehr belastet wird. Kleine Veränderungen im Alltag, die aber kontinuierlich und langfristig durchgeführt werden, können schon Verbesserungen bewirken.

  1. Wir sollten uns regelmäßig bewegen. Ein Muskelaufbautraining beeinflusst den Blutdruck, den Blutzucker, die Blutfettwerte und das Gewicht positiv. Wer sich dazu nicht durchringen kann, sollte wenigstens im Alltag Bewegung einbauen. Wie wäre es z.B. die Treppe anstatt den Fahrstuhl zu nehmen?
  2. Zur „Belohnung“ für den Sport darf man sich Ruhepausen gönnen. Das heißt ganz bewusst Zeit nur für sich einplanen und das regelmäßig. Dabei ist es wichtig, wirklich abzuschalten, auch Fernseher, Handy und Co.
  3. Eine ausgewogene Ernährung bedeutet viel frisches Obst und Gemüse, reichlich Ballaststoffe, Lebensmittel mit einem guten Fettsäuremuster und wenig Fleisch. Um zu gewährleisten, dass der Körper optimal arbeiten kann, ist es möglich ihn durch Nahrungsergänzung zu unterstützen. So kann zusätzlich die Aminosäure L-Arginin aufgenommen werden, die zum Muskelaufbau und zur Regeneration benötigt wird. Flüssiges Chlorophyll unterstützt einen ausgeglichenen Säure-Basen-Haushalt. Dies ist die Grundlage zum Abnehmen und für viele weiter essentielle Körperfunktionen. Um freie Radikale zu bekämpfen benötigt man Antioxidantien. Die Acai-Beere weist den höchsten Wert an Antioxidantien auf.

Wichtig ist  auf QUALITÄT zu achten. Es nützt nichts in blinden Aktionismus zu verfallen und womöglich dadurch dem Körper zu schaden. Trotzdem sollte man JETZT beginnen. Man kann z.B. den Sommer nutzen um mehr Obst und Gemüse zu essen und öfter raus an die frische Luft zu gehen.

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2 Comments

  • Dee_Saster

    24. Juni 2011 at 13:33

    Schöner und informativer Artikel! Ich finde es angenehm, dass du auf den „erhobenen Zeigefinger“ verzichtest. 🙂

  • Claudia

    19. September 2011 at 19:39

    Gott sei Dank habe ich damit noch keine Probleme, aber du hast informativ und neutral geschrieben, was so mancher beherzigen sollte und Nahrungsergänzung sinnvoll macht…:-)

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