Herbst: Sofa und Schokolade lösen Sport und Sonne ab

Herbst: Sofa und Schokolade lösen Sport und Sonne ab


Das Wetter in diesen Tagen zeigt es uns schon: Es ist Herbst. In ca. 10 Wochen ist auch schon Weihnachten. Weihnachtsmänner und Spekulatius stehen schon seit Anfang September in den Regalen und gehören jetzt schon zum Alltag. Der Kunde ist König. Denn wenn die Weihnachtssachen keiner im September oder Oktober kaufen würde, dann würden sie nicht angeboten werden.

Ich gebe es ja zu, die ersten Lebkuchen schmecken immer am Besten und mit Stollen kann man zu Weihnachten keinen mehr beeindrucken. Und ein wenig Schokolade als Seelentröster bei diesem grauen und kalten Wetter hat jeder gern. Das soll auch jedem gegönnt sein, so lang man diese kleinen Köstlichkeiten auch als das betrachtet, was sie sind: Süßigkeiten. Ein kleiner Genuss, etwas Besonderes und kein Ersatz für das Frühstück oder den Hunger zwischendurch, etwas, was man isst nur damit es schneller und einfacher geht.


Die kalte Jahreszeit gibt der Natur und somit auch uns die Chance etwas zur Ruhe zu kommen. Unser Organismus stellt sich allmählich auf kältere Temperaturen und weniger Tageslicht ein. Das bedeutet natürlich eine enorme Herausforderung für den Körper. Da ist es ganz klar, dass wir lieber auf dem Sofa liegen und Schokolade essen. Der Aufbau von Fettreserven ist genetisch bedingt, um gewappnet für die Käteperiode zu sein. Dass wir natürlich jetzt einfach die Heizung aufdrehen können, schöne warme Kleidung haben und auch im Winter über ein mehr als ausreichendes Nahrungsangebot verfügen, wissen unsere Gene noch nicht. Dazu sind 50 Jahre im Vergleich zur Evolution von mehreren Millionen Jahren zu kurz. Umso wichtiger ist es da natürlich unseren Körper jetzt nicht nur mit leeren Kohlenhydraten zu versorgen, sondern ihm alle Nährstoffe zu geben, die er benötigt. Nun ist die Auswahl an frischem Obst eingeschränkt. Um trotzdem den Vitaminbedarf und ein Maß an natürlichen Antioxidantien zu decken, bietet die Açai-Beere gute Möglichkeiten. Gegen einen Apfel ist natürlich auch nichts einzuwenden, dabei sollte man allerdings darauf achten, dass es ein frischer, möglichst wenig belasteter Vertreter seiner Sorte ist. Denn Obst wird gern lang gelagert um bei Bedarf auf Nachfrageschwankungen reagieren zu können. Mittlerweile ist das bei Äpfeln schon bis zu 5 Jahren möglich. Welche Vitamine und wie viele chemische Substanzen in einer so lang gelagerten Frucht dann drin sind, kann sich jeder selber überlegen. Dann ist die biologische Variante mit dem Wurm allemal zu bevorzugen.

Um das Defizit des Sonnenlichts auszugleichen, sollte man sich bemühen am Tag so oft wie möglich an die frische Luft zu gehen. Hinter der Fensterscheibe zu sitzen nützt leider nichts, denn diese filtert die UV-Strahlung. Maximal gelangt nur die weniger gute UVA-Strahlung durch die Scheibe, die unter anderem für die Hautalterung verantwortlich ist. Sollte doch einmal längere Zeit das Regenwetter überwiegen oder schafft man es einfach nicht regelmäßig für eine ausreichende Zeit das Tageslicht zu nutzen, unterstützt flüssiges Chlorophyll den Körper. Nicht ohne Grund, wird es auch als flüssiges Licht bezeichnet.

Besser gegen die Kälte als Fett schützen Muskeln, denn diese erzeugen Wärme. Also gibt es doch keine Ausrede es sich bis Weihnachten mit der Schokolade auf dem Sofa gemütlich zu machen. Einen effektiven und schnellen Trainingserfolg erhält man mit regelmäßiger sportlicher Betätigung und der Aminosäure L-Arginin. Zu diesem Thema freue ich mich einen erfahrenen Sportler und Trainer als Gastautor ankündigen zu dürfen. Er wird hier auf meinem Blog in nächster Zeit einen interessanten Artikel zum Thema „Gesunder Muskelaufbau und Fettreduktion“ veröffentlichen. Um die neuesten Artikel nicht zu verpassen, melde Dich einfach rechts oben zu meinem Newsletter an. Bis dahin viel Erfolg beim Sport und natürlich zur Belohnung viel Spaß mit der Schokolade auf dem Sofa.

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2 Comments

  • Hans-Georg

    25. Oktober 2011 at 18:21

    Die ersten Lebkuchen und Marzipanstollen habe ich schon verdrückt, obwohl es bis Weihnachten noch eine Weile hin ist.

    Was will man machen, wenns schmeckt?

  • Lutz Balschuweit

    3. November 2011 at 13:49

    Alles vollkommen richtig und auch sehr interessant.

    Ich finde es bei der Sichtweise fatal sich auf bestimmte Regeln festzulegen. Das tut der Körper nämlich auch nicht. Mal reagiert er so und mal ganz anders.

    Jeder Mensch muss seine eigene Mitte finden. Seinen Weg. Und dieser kann ein ganz anderer sein als beim „Nachbarn“.

    Für mich ist zum Beispiel sehr viel täglicher Sport eine Lösung idealgewichtig und gesund zu leben. Das ist mit meinen 46 Jahren nicht unbedingt normal, aber das war mein 80 kg Übergewicht damals auch nicht.

    Also habe ich meinen Weg vor ein paar jahren gefunden.

    Und ganz wichtig – ich liebe zu übertreiben. Beim Essen, Naschen und auch beim Sport.

    Das gibt mir jedoch auch etwas – eine große Befriedigung und Ruhe mit mir selbst.

    Lieben Gruß
    Lutz

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