Super-Aspartam: Neotam

Super-Aspartam: Neotam

Seit Anfang 2010 wurde das „Super-Aspartam“, genannt Neotam (E 961), auch hier in Europa zugelassen.

Neotam ist Aspartam + 3-dimethylbutyl. Bei letzterem Stoff wird empfohlen, diesen nicht einzuatmen und Hautkontakt zu vermeiden. Bei Verschlucken sollte man den Mund gründlich ausspülen, kleine Schlucke Wasser trinken um das Gift zu verdünnen und einen Arzt aufsuchen. Auch trägt es das Siegel „Umweltgefährlich“. Man muss es gesondert entsorgen da es in Gewässern Wasserorganismen schädigt und langfristige Beeinträchtigungen nach sich ziehen kann.

Neotam ist süßer als Aspartam. Es verstärkt den Geschmack in verschiedenen Produkten. Wie viele andere Süßstoffe hat es keinen Einfluss auf den Blutzucker und die Insulinkonzentration im Blut, somit wird es vor allem für Diabetiker angepriesen. Und auch Menschen, die unter Phenylketonurie leiden, sollen diesen tollen Süßstoff verwenden, da Neotam aufgrund seiner hohen Süßkraft nur in sehr geringen Mengen verwendet wird. Die freigesetzte Menge an Phenylalanin wäre somit nur gering. Das Argument, dass man viel weniger Neotam benötigt im Vergleich zu anderen Süßungsmitteln wird auch angeführt, wenn die Giftigkeit dieses Stoffs diskutiert wird.

Natürlich gibt es Höchstmengen, die man am Tag zu sich nehmen sollte. Doch ein paar Fragen tauchen dabei auf: Wieso ist ein angeblicher gesunder Stoff in der Aufnahme beschränkt? Was passiert danach? Wer kann mir sagen, ob ich die Grenze nicht schon viel eher erreiche?

Wer weiß schon, wie viel Aspartam und Neotam in jedem Produkt drin stecken? Wenn jedes Produkt die mögliche Höchstgrenze ausnutzt (und das ist wahrscheinlich, denn so ist es für den Produzenten am billigsten) dann liegt man vielleicht mit einem Softgetränk + ein paar Hustenbonbons schon darüber.  Zudem wird zwar deklariert, wo das Tier, was man auf seinem Teller liegen hat, aufgewachsen ist, nicht jedoch, was es da gefressen hat.

Interessant ist auch der Fakt, dass Süßstoffe in der Tiermast verwendet werden. Zum einen können dadurch üble Gerüche vermindert werden. Dadurch kann umgangen werden, dass Tiere, die von Natur aus gewisses „Futter“ nicht fressen, weil es z.B. nicht zu ihrer natürlichen Ernährung gehört oder weil das Futter vergammelt oder verunreinigt ist. Zum anderen regen Süßstoffe in der Tiermast den Hunger des Tieres an. Warum nun Süßstoffe beim Menschen den Appetit zügeln sollen, muss sich jeder selbst beantworten.

In den USA wird Neotam auch für Tierfutter unter dem Namen Sweetos vertrieben.

“Ein wirtschaftlicher Ersatz für die Melasse ist Sweetos. Sweetos versichert die Maskierung von unangenehmen Geschmäcken und Gestank und verbessert die Schmackhaftigkeit des Futters. Dieses Produkt wird für Bauern und Hersteller des Viehfutters wirtschaftlich sein. Es kann auch in Mineralmischung verwendet werden.” sagte Craig Petray, CEO, NutraSweet-Gesellschaft, eine Abteilung von Searle, der ein Teil von Monsanto ist.

„Dieses Produkt hat ein hohes Export-Potenzial“ sagte Mohan Nair, Vorsitzender von Ensigns Health Care (diese Firma ist ein Hauptproduzent von Sweetos).

Wieso weiß kaum jemand von der Gefahr und warum gibt es keine Proteste? Wieso unternimmt keiner etwas dagegen? Und wo kommen die unzähligen Berichte her, dass Aspartam & Co gar nicht giftig sind, sondern sogar unsere Leistung steigern sollen?

Diese Fragen beantworte ich in meinem nächsten Artikel. Damit Du ihn nicht verpasst, kannst Du Dich in meinen Newsletter rechts oben auf dieser Seite eintragen.

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